Insolvenzen Mai 2011: 3,0 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Mai 2011

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Pressemitteilung       Nr.288 vom    09.08.2011


WIESBADEN – Im Mai 2011 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2 611 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 3,0 % weniger als im Mai 2010. Damit lag zum neunten Mal in Folge die Zahl der Unternehmensinsolvenzen niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im Mai 2011 mit 9 383 Fällen um 9,7 % höher als im Mai 2010. Einen Anstieg der Verbraucherinsolvenzen gab es zuletzt im Januar 2011 mit einer Zunahme von 2,3 %. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen im Mai 2011 auf insgesamt 14 375 Fälle, das waren 6,7 % mehr als im Mai des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Mai 2011 auf rund 3,5 Milliarden Euro, das entspricht der Summe des Vorjahresmonats.

In den Monaten Januar bis Mai 2011 wurden 12 727 Insolvenzen von Unternehmen (– 7,2 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 43 602 Insolvenzen von Verbrauchern (– 2,2 %) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 67 476 Insolvenzen, das waren 3,8 % weniger als in den Monaten Januar bis Mai 2010.



Insolvenzen in Deutschland
Gegenstand der Nachweisung
Mai
2011
Veränderung
gegenüber
Mai 2010
in %
Januar bis
Mai 2011
Veränderung
gegenüber
Vorjahreszeitraum in %
Insgesamt 14 375 6,7 67 476 – 3,8
Unternehmen 2 611 – 3,0 12 727 – 7,2
Übrige Schuldner 11 764 9,1 54 749 – 2,9
davon:
– Verbraucher 9 383 9,7 43 602 – 2,2
– natürliche Personen als Gesellschafter 141 – 6,0 697 – 5,0
– ehemals selbstständig Tätige 1 971 6,2 9 184 – 7,7
– Nachlässe 269 18,5 1 266 9,2


Weitere Auskünfte gibt:
Michael Ziebach,
Telefon: +49 611 75 2811,
www.destatis.de/kontakt